CasaDSL Home
Informationen rund um ADSL Flatrates, Festnetz Flatrates, Handy-Flats und Angebote mit Internetfernsehen.
Telecom News Schweiz
|
Wie John Malone UPC Deutschland zimmert
Anfangs Woche berichtete handelsblatt.com, dass Liberty Global (UPC) plane, nach Unitymedia weitere deutsche Kabelnetzbetreiber zu übernehmen. Diese Meldung wurde von Liberty umgehend als "reine Spekulation" dementiert.
Langfristig dürfte hingegen klar sein, dass Medienmogul John Malone im Begriff ist, einen deutschen Ableger von UPC zu bauen.
Der Kauf von Unitymedia, der noch von der Europäischen Kommission gutgeheissen werden muss, ist erst der Grundstein:
- Bereits 2002 wollte Liberty die Kabelnetze der deutschen Telekom kaufen, wurde aber vom Kartellamt gestoppt
- Seit DSL-Anbieter auch im Fernsehgeschäft und Kabelanbieter bei Telefonie und Internet mitmischen, verflüchtigen sich die Bedenken des Kartellamts
- Der Kauf von möglichst vielen Kabelnetzen macht Sinn, um Streuverluste beim Marketing zu minimieren
- Der deutsche Kabelmarkt hat im Internetbereich Marktanteile von unter 10%, in anderen europäischen Märkten sind es bis zu 50%. Es besteht ein grosses Wachstumspotenzial
- In den Kaderpositionen der grossen Kabelbetreiber oder deren Finanzierungsgesellschaften sitzen diverse Kumpane von Malone
Verbindungen zwischen Liberty Global und den deutschen Kabelnetzbetreibern
Unitymedia:
4,6 Mio. angeschlossene Haushalte, 1700 Mitarbeiter
Gekauft für 3,5 Mrd. Euro
Parm Sandhu - CEO, ehemals Finanzmanager bei Liberty Global
Christopher Winfrey - ehemals Cablecom (gehört heute Liberty Global)
Kabel Deutschland (KDG):
9 Mio. angeschlossene Haushalte, 2800 Mitarbeiter
Erik Adams - Chief Marketing Officer, ex Cablecom
Ehemalige Mitarbeiter:
Herb Hribar - Ehemals COO von KDG
Parm Sandhu - Sollte die Übernahme von KDG durch Liberty Global durchführen
KDG ist im Besitz von Providence:
Richard Parsons - Berater, Chairman Citigroup / ex Time Warner
Kabel BW:
3,5 Mio. angeschlossene Haushalte, 2,3 Mio. Kunden, 718 Mitarbeiter
Im Besitz von EQT
Orion:
4 Mio. angeschlossene Haushalte (3 Mio. Tele Columbus / 1 Mio. Primacom)
Im Besitz von Escáline internationale
Im Buch "Cable Cowboy " wird beschrieben, wie Malone in der Vergangenheit vorgegangen war, um in Amerika ein Medienimperium aufzubauen. Diese Taktiken haben sich nicht signifikant verändert, auch wenn Malone nun hauptsächlich ausserhalb der USA tätig ist.
Falls die Übernahme von Unitymedia bewilligt wird, wovon ausgegangen werden darf, wird Malone-Zögling Mike Fries nicht lange zaudern und weitere Übernahmen in Deutschland einleiten.
Wir wünschen guten Appetit und hoffen, dass es keine Verdauungsstörungen gibt bei dieser Heisshungerattacke.
>> Quelle des Artikels
Swisscom optimiert Lohnkosten
Swisscom will sich im ersten Halbjahr 2010 von 600 vor allem älteren oder langjährigen Mitarbeitern trennen, wie computerworld.ch berichtet. 370 von ihnen sollen gekündigt werden, der Rest soll durch natürlich Fluktuation abgebaut werden.
"Bei Swisscom findet eine schleichende Veränderung und ein Generationenwechsel statt", sagt Isabella Lauper von der Gewerkschaft Kommunikation, "Es handelt sich eigentlich um eine wirtschaftliche Optimierung, aber dazu steht man natürlich ungern."
Swisscom-Sprecher Sepp Huber entgegnet: "Dies würde nicht unserer Personalpolitik entsprechen." An einigen Orten würden Stellen abgebaut, an anderen Orten würden neue Leute eingestellt. Dort wo Stellen abgebaut werden müssten, bestünde ein gut ausgebauter Sozialplan.
>> Quelle des Artikels
Mike Fries (Liberty Global) über 3D-TV und anderes...
Tele2: Rückzug aus Frankreich
Tele2, der schwedische Netzbetreiber, gab gestern den Abschluss des Verkaufs seines Mobilfunkgeschäfts in Frankreich bekannt. Tele2 France wird von Virgin Mobile (ebenfalls ein virtueller Netzbetreiber) übernommen.
Die Festnetz- und ADSL-Sparte wird neu von SFR betrieben (Vivendi / Vodafone).
Durch die Trennung von Tele2 France will sich das schwedische Unternehmen in Zukunft wieder verstärkt auf Kernmärkte und Wachstumsregionen wie Osteuropa fokussieren. Tele2 gab in diesem Zusammenhang auch die Übernahme des Mobilfunknetzbetreibers Neo aus Kasachstan bekannt.
In Westeuropa hat Tele2 bereits seine Ableger in Italien (an Vodafone) und der Schweiz (an Sunrise) verkauft. In Westeuropa ist Tele2 damit nur noch in Deutschland, den Niederlanden und Österreich aktiv. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks in diesen Märkten dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich Tele2 von diesen Filialen ebenfalls trennen wird.
In Kasachstan raten wir Tele2 davon ab, diesen Herrn als Werbeträger zu verwenden:
>> Quelle des Artikels
Sunrise Übernahme - Kein Einstellungsstopp bei Orange
In verschiedenen Medien wurde über die Übernahme der Telecomanbieterin Sunrise durch die Mobilfunkanbieterin Orange Schweiz (France Telecom) berichtet.
Dabei war auch die Rede vom Stellenabbau, der im Falle einer (wahrscheinlichen) Bewilligung der Übernahme durch die Weko, wegen der üblichen 'Synergieeffekte' bis zu 20% der Mitarbeiter betreffen könnte (500 Personen).
Wer diese Personen sein dürften, wird schnell klar, wenn man die Stellenbörsen besucht, wo Orange nach wie vor fleissig Inserate schaltet. Wer zahlt, befiehlt...
>> Quelle des Artikels
Neuer Trend? Sunrise lagert Call Center ins Ausland aus
Bei einem Anruf, den ich letzthin mit der Firma Sunrise führen durfte, wurde ich nach Deutschland verbunden.
Kann jemand bestätigen, ob auch andere Telecom-Unternehmen in der Schweiz begonnen haben, den Kundendienst ins Ausland auszulagern?
Falls dies so ist, dürfen sich die hier ansässigen Call Center Mitarbeiter auf kalte Zeiten gefasst machen. In Frankreich ist es z.B. üblich, dass Anrufe nach Algerien weitergeleitet werden, wo Billiglohn-Sachbearbeiter die Anrufe entgegennehmen.
Feedback ist willkommen, auch aus anderen Branchen wie z.B. der Reisebranche. Auch Sunrise darf natürlich gerne Stellung nehmen.
>> Quelle des Artikels
Rebranding: Bluewin TV wird zu Swisscom TV
Bluewin TV erhält einen neuen Namen: Swisscom TV. Mit dem einheitlichen Markenauftritt erhält der Kunde alle Dienstleistungen aus einer Hand und unter einem Namen. Die Anpassung erfolgt in den kommenden Wochen und ist voraussichtlich bis Ende Jahr abgeschlossen.
„Wir sind zufrieden mit den aktuellen Zahlen“, freut sich Christian Petit, Leiter Swisscom Privatkunden. „Sehr positiv ist die über die letzten drei Jahre stetig gestiegene Kundenzufriedenheit. Dies wird auch durch externe Studien belegt. Unsere Kunden schätzen die Einfachheit des Produktes, die Sendervielfalt, die Bildqualität und den guten Service.“
Mit der Lancierung von Bluewin TV vor rund drei Jahren stieg Swisscom in den Fernseh-Markt ein. Mehr als 200'000 Kunden hätten sich seither für das IP TV Angebot von Swisscom entschieden. Die Verdoppelung der Kundenzahlen innerhalb eines Jahres zeige, dass sich Swisscom TV von einem Nischenprodukt zu einem Massenprodukt entwickelt habe.
Seit der Markteinführung wurde die Anzahl TV-Sender im Grundangebot von 100 auf über 140 erhöht, beim Radio von 70 auf über 130 mit zusätzlich über 1000 Onlinesendern. Auch das Angebot an Live Sport Events wird laufend erweitert, so beispielsweise um Spiele der europäischen Top Fussballligen. Pro Jahr stehen den Kunden mittlerweile über 1700 Live Sport Events auf Abruf zur Verfügung. Film- und Musikliebhaber profitieren zudem von über 1000 Titeln auf Knopfdruck. So wurden in diesem Jahr bereits über eine Million Inhalte gemietet. Das Fernsehangebot der Swisscom gibt es bereits ab 19 Franken und mit Aufnahmefunktion ab 29 Franken.
>> Quelle des Artikels
3 für 2: cablecom Kombi-Angebote für alle
3 Produkte zum Preis von 2 oder ein Produkt zum halben Preis, wenn Sie zwei Produkte bestellen. cablecom bringt interessante Kombi-Angebote auf den Markt. Top oder Flop? In der untenstehenden Grafik sehen Sie, welche Produkte kombiniert werden können und was das Gesamtpaket kosten würde.
Top:
Wenn Sie auf digitales Fernsehen umsteigen möchten und einen Festnetzanschluss benötigen, können Sie von "Drei für zwei" profitieren. Sie erhalten das günstigste Produkt gratis. Vom neuen Angebot können sowohl Neukunden als auch bestehende Kunden profitieren.
Internet:
Für den Internetanschluss stehen drei Geschwindigkeiten zu konkurrenzfähigen Preisen zur Verfügung. Das günstigste, hispeed 10'000 ist für jeden Gelegenheitssurfer mehr als ausreichend. In Grossstädten können aber Geschwindigkeiten bis 100'000 gewählt werden (Fiber Power internet 50 & 100).
Telefonie:
Falls sie mehrheitlich auf Handys anrufen, reicht das digital phone light, bei welchem alle Gespräche mit mind. 6 Rappen pro Minute zu Buche schlagen (Anrufe aufs Handynetz bei allen digital phone Produkten: 35 Rappen pro Minute). Sollten Sie häufig und ausgiebig aufs Festnetz telefonieren, wählen Sie das Freecall-Abo, günstige Anrufe ins Ausland gibts mit dem Freecall&Global (ab 6 Rappen pro Minute in ganz Europa).
Digitales Fernsehen:
Drei digitale Empfangsgeräte stehen zur Verfügung, mit denen man das digitale Fernsehangebot von cablecom empfangen kann. Dieses umfasst über 100 Sender im Grundangebot und gegen Aufpreis können weitere Senderpakete dazugebucht werden (cablecom collection, Teleclub, Sprachpakete). Alle 3 Geräte sind HD-tauglich und damit für moderne Fernseher geeignet, funktonieren aber natürlich auch mit alten Röhrenfernsehern. Mit dem Receiver für CHF 15.00 sind keine Aufnahmen möglich, der Recorder enthält eine Harddisk und Sendungen können aufgezeichnet oder laufende Sendungen angehalten werden.
Konditionen:
Wer als Neukunde bei cablecom einsteigt, verpflichtet sich zu einer Mindestvertragsdauer von 12 Monaten. Auch bei bestehenden Kunden, die aufs Kombi-Angebot wechseln, beginnt der Zähler von neuem und die Produkte müssen für mind. 12 Monate bezogen werden. Etwaige laufende Rabatte verfallen.
Gibt es einen Haken?
Jeder muss für sich selber entscheiden, ob er z.B. einen hispeed 10'000 Anschluss benötigt. Allerdings muss man dazu sagen, dass bei Swisscom bereits ein 5000er-Anschluss gleich viel kostet. Wer keinen Festnetzanschluss benötigt, kann mit dem "2er-Paket" zwei Produkte nehmen und erhält das zweite zum halben Preis. Das digital tv Angebot kann nur mit einer der beiden angebotenen Set-Top-Boxen empfangen werden. Auf politischer Ebene sind aber Bestrebungen im Gang, den Boxenzwang aufzuheben. Die Box könnte also irgendwann überflüssig werden, dies wird aber kaum während der Mindestvertragsdauer von 12 Monaten passieren.
Fazit:
Alles in allem ein gutes Angebot für die meisten Kunden. Bestehende Kunden können z.T. Geld sparen oder erhalten mehr Leistung zum gleichen Preis. Ob sich ein Umstieg lohnt können Sie hier ausrechnen:
>> Quelle des Artikels
Swisscom: Mehr Kapazität für mobiles Internet
Immer mehr Menschen nutzen die Vorteile der mobilen Datenkommunikation. Rechtzeitig zur ITU Telecom World 2009 in Genf startet Swisscom mit HSPA+, der neusten Technologie für mobiles Internet. Mit HSPA+ können deutlich mehr Kunden gleichzeitig und ohne Abstriche bei der Geschwindigkeit über die gleiche Funkzelle im Internet surfen.
Der Datenverkehr auf dem drahtlosen Telekommunikationsnetz hat sich innerhalb eines Jahres verdreifacht. Ein immer grösserer Teil der über fünf Millionen Mobilfunk-Kunden von Swisscom nutzt die mobile Datenkommunikation: Sei es um unterwegs im Internet zu surfen oder Geschäftliches zu erledigen.
Besonders in Ballungszentren, Tourismusgebieten oder auf viel befahrenen SBB Strecken wird die Kapazität des Mobilfunknetzes schon heute zeitweise sehr stark genutzt. Swisscom rüstet deshalb ihre Mobilfunknetze laufend auf und bringt mit HSPA+ modernste Telekommunikations-Technologie in die Schweiz. Die Übertragungskapazität pro Funkzelle wird verdoppelt und erreicht neu bis zu 28.8 Mbit/s. Somit kann eine viel grössere Anzahl Kunden gleichzeitig und mit gleichbleibend hoher Geschwindigkeit diese Funkzelle nutzen.
Swisscom investiert für den HSPA+ Ausbau in den kommenden Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag und startet mit dem HSPA+ Ausbau auf dem Genfer Messegelände zum Auftakt der weltgrössten Telekommunikationsmesse, die vom 5. bis 9. Oktober 2009 in der Westschweizer Metropole stattfindet. Anschliessend werden weitere Standorte in der ganzen Schweiz ausgebaut, an denen Kunden regelmässig intensiv das mobile Internet nutzen.
Erste Endgeräte, welche die höhere Bandbreite nutzen können, werden voraussichtlich im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
>> Quelle des Artikels
cablecom lanciert Fiber Power Internet
Der grösste Schweizer Kabelnetzanbieter cablecom brachte heute drei neue Internetprodukte mit dem klingenden Namen 'Fiber Power' auf den Markt.
Als Konkurrenz zu den im Aufbau befindlichen Glasfaseranschlüssen (FTTH: Fiber to the Home) von Swisscom und einigen städtischen Elektrizitätswerken gedacht, bringt Fiber Power das Internetsignal wie bisher über das Kabelnetz in die gute Stube. Das Neue dabei ist der Docsis 3.0 Standard, der Bandbreiten von über 100 Mbit/s bringen soll.
Für die neuen Geschwindigkeiten müssen die Netze ausgebaut werden, Fiber Power wird denn auch vorerst nur in Zürich, Bern und Winterthur verfügbar sein.
Fiber Power Internet 10+ (10'000 Kbit Down/5'000 Kbit Upload) für CHF 59.00 (Aktionspreis CHF 53.10)
Fiber Power Internet 50 (50'000/5'000) für CHF 85.00 (Aktionspreis CHF 76.50)
Fiber Power Internet 100 (100'000/7'000) für CHF 95.00 (Aktionspreis CHF 85.50)
Der Aktionspreis gilt während dem ersten Jahr. Dazu gibt es ein Sicherheitspaket (im ersten Jahr kostenlos), einen kostenlosen Siemens WLAN-Router und auf Wunsch kostenlose Hilfe bei der Erstinstallation.
Ein gutes Angebot für diejenigen, die es beziehen können. cablecom hat sich damit im Rennen um die Versorgung mit superschnellen Internetanschlüssen in eine gute Position gebracht. Falls die Angebote genügend Abnehmer finden, dürften bald weitere Städte folgen.
>> Quelle des Artikels
cablecom digital phone: Interessante Tarife für Anrufe ins Ausland
Die Schweizer Kabelanbieterin cablecom wartet ab heute neben dem bisherigen Telefonie-Angebot mit 3 neuen Tarifen auf. Darunter auch zwei interessante Angebote für Kunden, die häufig ins Ausland telefonieren.
Die Tarife:
basic
Der bisherige Tarif. Für 6 Rappen pro Minute ins Schweizer Festnetz (abends gratis). Anrufe ins Ausland ab 10 Rappen pro Minute.
Monatliche Grundgebühr: CHF 20.00 (Promotionspreis: CHF 18.00 im ersten Jahr)
freecall
Rund um die Uhr kostenlos ins Schweizer Festnetz telefonieren.
Monatliche Grundgebühr: CHF 25.00 (Promotionspreis: CHF 22.50 im ersten Jahr)
global
Ab 6 Rappen / Min. in ausländische Festnetze der Zonen 1 & 2 telefonieren (siehe unten). Abends gratis ins Schweizer Festnetz.
Monatliche Grundgebühr: CHF 25.00 (Promotionspreis: CHF 22.50 im ersten Jahr)
freecall & global
Rund um die Uhr gratis ins Schweizer Festnetz und ab 6 Rappen in ausländische Netze anrufen.
Monatliche Grundgebühr: CHF 30.00 (Promotionspreis: CHF 27.00 im ersten Jahr)
Länder der Zonen 1 & 2:
Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Färöer, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Spanien, Südkorea, Taiwan, Zypern, Kanada, USA
Aufgepasst:
Die Gratisanrufe gelten nur in die Festnetze im In- und Ausland. Für Anrufe ins inländische Mobilnetz werden zwischen 35 bis 45 Rappen verrechnet (je nach Mobilnetz). Für Anrufe in ausländische Mobilnetze der Zonen 1 & 2 werden zusätzlich 40 Rappen Aufschlag berechnet.
Unsere Meinung:
Die neuen Angebote von cablecom sind ein Schritt in die richtige Richtung, obwohl man hier nicht von Flatrates sprechen kann, wie es sie im nahen Ausland seit langem gibt. Negativ fällt auf, dass für jeden Anruf eine Verbindungsaufbaugebühr von 10 Rappen verrechnet wird und auch die happigen Aufschläge bei Anrufen in ausländische Mobilfunknetze können trotz global-Option für hohe Telefonrechnungen sorgen.
Für Swisscom-Kunden lohnt sich ein Wechsel jedoch allemal. Sie bezahlen bisher CHF 25.25 und können nach einem Umstieg für nur CHF 25.00 rund um die Uhr kostenlos ins Schweizer Festnetz telefonieren.
>> Quelle des Artikels
cablecom wächst weiter
cablecom konnte ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent auf 1,098 Milliarden Franken steigern. In allen Bereichen ausser dem analogen Fernsehen konnten die Kundenzahlen erhöht werden.
Mit einer Zunahme von 37,2 Prozent auf nunmehr 347 000 Kunden per Ende 2008 ist das Digitalfernsehen weiterhin auf Wachstumskurs. Die Anzahl Kunden, die nur Analog-TV nutzen, ging weiter zurück. Insgesamt konnte die Kundenzahl im Fernsehbereich aber gehalten werden: Per Ende Jahr zählte cablecom weiterhin über 1,5 Millionen Fernsehkunden.
Die Zahl der Internet Kunden erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent auf 486 000. Mit rund 309 000 Kunden, was einer Steigerung von 7,3 Prozent entspricht, wurden auch im Bereich Telefonie – einem tendenziell schrumpfenden Markt – Kunden dazugewonnen.
Cablecom investiert auch weiterhin in den Netzausbau. Parallel zur Netz-Modernisierung findet eine kontinuierliche Erweiterung der Bandbreite der bestehenden Zweiwegnetze statt. Mit dieser „dritten Autobahnspur“ schafft cablecom die Voraussetzungen, um das Digitalfernsehen zeitgemäss – mit Diensten wie Video on Demand und Fernsehen auf Abruf – weiterzuentwickeln und gleichzeitig das analoge Fernsehangebot beizubehalten.
Die Einführung des neuen Übertragungsstandards Docsis 3.0, mit dem Surfgeschwindigkeiten von mehr als 100 Megabit pro Sekunde erreicht werden können, erfolgt wie geplant 2009. Damit sieht sich cablecom für den zukünftigen Wettbewerb mit den Anbietern von Glasfasernetzen "bestens gerüstet".
>> Quelle des Artikels
WEF: Swisscom beschleunigt mobiles Internet
Pünktlich zum World Economic Forum WEF erhöht Swisscom das Datentempo im Zentrum von Davos auf 14.4 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und verdoppelt damit die maximal mögliche Geschwindigkeit für mobiles Internet. Zudem verbessert Swisscom die Leistung im mobilen Datenverkehr.
Swisscom-Kunden können im Zentrum von Davos ab sofort doppelt so schnelle Datenverbindungen im Mobilfunknetz nutzen. Dazu hat Swisscom die HSPA-Technologie so aufgerüstet, dass neu Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 14.4 Mbit/s s beim Herunterladen und bis zu 1.4 Mbit/s beim Hochladen von Daten möglich sind.
Die Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeiten zum WEF in Davos ist für Swisscom Auftakt eines schweizweiten Ausbaus auf die schnelle HSPA 14.4-Technologie. Er wird in den kommenden Monaten dort fortgesetzt, wo der Datenverkehr am höchsten ist, beispielsweise in Tourismusgebieten und Geschäftszentren.
HSPA: High Speed Package Access ist eine Weiterentwicklung des UMTS-Mobilfunkstandards. HSPA ermöglicht derzeit Geschwindigkeiten bis 14.4 Mbit/s. Im vergangenen Jahr hat Swisscom ihr gesamtes UMTS-Netz mit dem Datenturbo HSPA ausgerüstet. Rund 93% der Schweizer Bevölkerung kann heute mit einer Bandbreite von bis zu 3,6 Mbit/s, an einigen Orten sogar bis 7.2 Mbit/s mobil surfen. Der Ausbau auf HSPA 14.4 ermöglicht eine weitere Verdoppelung der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit, was Swisscom-Kunden ein noch schnelleres Surf-Erlebnis ermöglicht.
>> Quelle des Artikels
Tiscali Italien: Aus für IPTV
Der italienische Internetanbieter Tiscali beendet sein IPTV-Angebot für den italienischen Markt.
Im Dezember 2007 in Mailand, Cagliari und Rom gestartet, konnte das Internetfernsehen über DSL die Erwartungen nicht erfüllen. Die Anzahl der Abonnenten blieb unter 50'000, weshalb auch mittelfristig kein profitabler Betrieb möglich gewesen wäre.
Wie Tiscali seinen Kunden schreibt, wird der Betrieb per 15. Januar eingestellt. Bereits bezahlte Abogebühren für Dezember und Januar werden den Kunden rückerstattet.
Damit verbleiben in Italien noch 3 IPTV-Anbieter (Alice, Fastweb und Infostrada).
Auch in Deutschland und der Schweiz haben die IPTV-Angebote von Alice, Arcor und Swisscom sichtliche Startschwierigkeiten. In Frankreich hingegen scheint sich IPTV als Massenprodukt zu etablieren.
>> Quelle des Artikels
Cablecom will 150 Stellen streichen
Cablecom strafft ihre Organisationsstruktur und nutzt Synergien im IT- und Backoffice-Bereich. In diesem Zusammenhang prüft das Unternehmen auch einen Stellenabbau. Rudolf Fischer hat nach sieben Jahren des Auf- und Ausbaus von cablecom beschlossen, als Managing Director zurückzutreten. Er bleibt in seiner Funktion, bis ein Nachfolger bestimmt ist.
Vor dem Hintergrund des sich zunehmend verschärfenden Wettbewerbs und um das Unternehmen auf seine Kernbereiche zu fokussieren, strafft cablecom im Zuge eines Programms zur Effizienzsteigerung ihre Organisationsstrukturen und Stabsbereiche. Gleichzeitig entstehen aus der anstehenden Zusammenlegung von IT- und Backoffice-Funktionen innerhalb des Konzerns, die durch die Einführung einer neuen Verwaltungssoftware ermöglicht wird, in allen Unternehmensbereichen Synergieeffekte.
Der Bereich Kundenservice bleibt durch die Veränderungen weitgehend unberührt. Cablecom hält an ihrem erklärten Ziel fest, den Kundendienst nachhaltig zu verbessern.
Im Zuge dieser Schritte werden auch ein Stellenabbau und bis zu 150 betriebsbedingte Kündigungen in Erwägung gezogen. Um diese abzufedern, werden zunächst Massnahmen wie Einstellungsstopps und damit zusammenhängend die Ausnützung der natürlichen Fluktuation, alternative Arbeitszeitmodelle oder Frühpensionierungen geprüft. Ein definitiver Entscheid über allfällige betriebsbedingte Kündigungen wird im Januar nach der Auswertung der onsultationsergebnisse gefällt.
Änderung in der Unternehmensleitung
Rudolf Fischer, der seit 2001 in verschiedenen, leitenden Funktionen bei cablecom ist, hat sich nach sieben Jahren des Auf- und Ausbaus entschlossen, die Führung des Unternehmens in neue Hände zu geben. Bis ein Nachfolger bestimmt ist, wird Gene Musselman, President and Chief Operating Officer UPC Broadband, in der Führung der Firma eng mit Rudolf Fischer zusammenarbeiten.
Rudolf Fischer, Managing Director cablecom: «Im Jahr 2002 waren wir aufgrund der damals schwierigen finanziellen Situation zu einer Vorwärtsstrategie gezwungen. Heute ist cablecom erfolgreich positioniert und bietet die umfassendste Produktpalette zum besten Preis. Dieser Weg war möglich dank eigener Pionier- und Innovationsleistungen, wie auch dank der Unterstützung von Liberty Global – des weltweit drittgrössten Kabelnetzbetreibers – als Investor.»
>> Quelle des Artikels
|
|